Zeitlos

In den frühen Achtzigern haben sie sich zusammengefunden, um gemeinsam Musik zu machen. Nach den üblichen Irrungen, die den jungen Menschen zu treffen pflegen

- Ausbildung, Heirat, beruflicher Einsatz ganz woanders - sind sie wieder zu viert:

Die Troubadoure Eugen Eckert, Josef Lieser, Hans Peter Fischer und ihre Weiblichkeit Christine Biehler.

Zeit fürs Proben zu finden ist zwischen den alltäglichen Verpflichtungen nicht immer einfach. Unter anderem ein Grund, sich "Zeitlos" zu nennen, aber auch, weil ihre Musik eben zeitlos ist.

Eine weitere Konstante zieht sich durchs musikalische Leben der Zeitlosen:

der Hang zur Folklore, zur deutschen, aber auch zur irischen und französischen. So findet sich Literatur aus den verschiedensten Zeitaltern im Repertoire: vom Mittelalter bis in die Neuzeit, von Hans Sachs bis Klaus Hoffmann, von den „Merseburger Zaubersprüchen“ bis „Blinde Katharina“, aus Irland von „Carrickfergus“, bis „Whiskey in the jar.“

Auch den Comedian Harmonists, der ersten Boygroup der Welt,  fühlen sie sich zugetan.

Einen festen Platz im Programm hat auch älteres und neueres Liedgut aus unserem Nachbarland Frankreich.

Singen macht eben Spaß, auch wenn das Probieren anstrengt. Und deshalb geben sie nicht auf und singen immer weiter.